Froitzheim löst Ticket zu Deutschen Meisterschaften

Luisa Froitzheim löst Ticket zu Deutschen Meisterschaften

Am 29.01.2011 fanden die Pfalzeinzelmeisterschaften der U17m/w in Frankenthal statt. Dabei traten auch zwei Judoka der Tvgg Lorsch, die jetzt für den JSV Speyer starten, an.

In der Gewichtsklasse -55kg ging Sebastian Schader an den Start. Nach einem Freilos konnte er sich in seinem ersten Kampf mit einem Ippon für O-Soto-Gari (große Außensichel) gegen seinen Kontrahenten vom 1. BC Zeiskam durchsetzen und stand damit bereits im Halbfinale. Hier musste sich Schader nach der vollen Kampfzeit von vier Minuten mit einem kleinen Rückstand von einer Yuko-Wertung geschlagen geben. Damit schied er allerdings noch nicht vollständig aus der Konkurrenz aus, sondern hatte im kleinen Finale noch einmal die Chance auf Platz 3. Nachdem er jedoch auch hier gegen einen Mitstreiter vom JC Speyer verlor, musste er sich mit Platz 5 zufrieden geben.

Bei den weiblichen U17 ging Luisa Froitzheim (+78 kg) an den Start. In ihrem Auftaktkampf konnte sie sich gegen ihre Gegnerin von Bushido Speyer mit einem Haltegriff durchsetzen. Auch ihren Folgekampf, der bereits das Finale darstellte, konnte Froitzheim für sich entscheiden: Mit einem sehenswerten Uchi-Mata (Schenkelwurf) sicherte sie sich Platz 1 und die Fahrkarte zur Südwestdeutschen Meisterschaft am 12.02. in Bad Ems.

Auch bei diesen gelang ihr ein guter Start: Mit einer Hebeltechnik konnte sie ihre Konkurrentin, ihre Gegnerin vom Finale der Pfalzmeisterschaften, zur vorzeitigen Aufgabe zwingen. Ihren zweiten Kampf konnte Froitzheim kampflos für sich entscheiden, da sich ihre Kontrahentin vom JJC Mending in ihrem ersten Kampf verletzt und daher aus der Konkurrenz zurückgezogen hatte. Damit stand Froitzheim bereits im Finale, wo sie sich einer Judoka vom PSG GW Kassel, also vom benachbarten Hessischen Judobund stellen musste. Dort geriet sie zunächst mit einer Yuko-Wertung in Rückstand. Zum Aufholen gezwungen, erhöhte Froitzheim daraufhin den Druck, konnte ihre Kontrahentin mit einer großen Wurftechnik, einem Harai-Maki-Komi, auf die Matte befördern, dafür eine Waza-ari verbuchen und somit die Führung an sich reißen. Durch taktisches Geschick gelang es ihr schließlich, diesen Punktevorsprung über die volle Kampfzeit zu halten, was nicht nur mit dem Titel der Südwestdeutschen Meisterin 2011, sondern auch der Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften am 27.02. in der Nürburgarena am Nürburgring, belohnt wurde.

 

Luisa Froitzheim

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